Nachdem ich zu Beginn meines Amerikaaufenthaltes schon einmal Indianapolis kurz angeschaut hatte, entschied ich mich noch einmal nach”Indy” zu fahren. Damals war ich nach dem Indy500 Race 2 Stunden durch Downtown geschlendert. Diesmal war der Aufenthalt ein komplettes Wochenende wodurch viel mehr Zeit für Downtown, den White River Canal und das Indinapolis Arts Museum blieben.

Downtown selbst war, nachdem ich es nachts schon gesehen hatte nicht mehr so faszinierend. Dagegen war das Art Museum wirklich der “Hammer”. Der Eintritt sowie eine Führung waren kostenlos. Dort war Kunst aus allen Epochen ausgestellt, selbst aus Europa und Asien. Besonders interessant war jedoch die moderne Kunstaustellung. Es gab verschiedene Glasgebilde, Fotografien, Aufbauten, Filme sowie andere visuelle Gestaltungen oft auch verstärkt durch verschiedene akustische Elemente. So viele verschiedene Facetten der Kunst habe ich bisher noch nicht gesehen. Es waren aber auch Werke aus Afrika ausgestellt, verschiedene Ketten, etwas Totemkopf ähnliches, Gewänder etc. Aber auch der asiatische Teil war interessant, dort stachen einem die verschiedenen Figuren aus sehr hartem Stein ins Auge, sowie die Gestaltung der Innenräume in Schwarz/Weiß.

Aus Europa waren verschiedene Gemälde von Monet, Cezanne, Gaughin und vielen mehr zu sehen. Um das Museum herum wurde liebevoll ein schöner Garten angelegt. Dort konnte man unter anderem in einem Gewächshaus verschiedene Pflanzen begutachten.

Der White River Canal ist ein “Muss” wenn man in Indianapolis verweilt. Um den Fluss gibt es eine lange Promenade, die umgeben von verschiedenen interessanten Bauwerken ist. Auf dem Fluss selbst kann man Tretboot fahren oder an ihm entlang mit einem Fahrrad fahren. Einen besonderen Kick bekommt man, wenn man eine kleine Tour mit einem Gefährt, welches durch Gewichtsverlagerung langsamer oder schneller wird und man auf dessen Achse steht.

Direkt am White River liegt auch der dazugehörende White River Park. Darin findet man den Zoo, ein I-Max Kino und vieles mehr. Dort in der Nähe fand auch ein mexikanisches Festival statt. Es gab also jede Menge mexikanisches Essen, wie Burrito, Fajita, Enchiladas etc. sowie mexikanische Musik zum abtanzen. Am Abend hatten dann aber doch die Clubs in Indianapolis Downtown Vorrang!

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